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arge:friedenszeichen
"wir wollen starke zeichen setzen und möglichst viele dazu ermuntern, deutlich ihre stimme für den frieden zu erheben und dadurch ein kraftfeld für den frieden schaffen!"

von links:
bernhard jenny
cristina colombo
georg klebel
simone klebel-pergmann
  friedenszeichen@unusualworld.com n
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ohnmacht durch beharrlichkeit überwinden 

salzburg 2003-03-20. "auch wenn sich der kriegsbeginn schon seit monaten abzeichnete, ist es dennoch für alle friedensaktivistInnen ein entsetzliches gefühl der ohnmacht, wenn die ersten bilder des krieges im fernsehen auftauchen," meint cristina colombo von der arge:friedenszeichen. "anstelle des dialogs zwischen kulturen setzt der derzeitige amerikanische präsident mit besessenheit auf den militärischen machtkampf." 

"wir können dabei nicht tatenlos zusehen, sondern müssen gerade jetzt jede nur erdenkliche möglichkeit wahrnehmen, zeichen des widerstandes gegen den krieg, zeichen des friedens zu setzen," will georg klebel viele menschen dazu aufrufen, sich nicht entmutigen zu lassen.

für die organisatorInnen der langennachtfürdenfrieden wird es daher zu einer persönlichen verpflichtung, den krieg nicht zu akzeptieren. nicht nur die bereits laufende performance gesichterfürdenfrieden soll entsprechend fortsgesetzt werden: "wir werden uns immer wieder mit friedenszeichen zu wort melden und hoffen immer mehr menschen zum handeln zu ermuntern," sagt bernhard jenny, der auch in spontanen aktionen legitime formen des widerstandes sieht: "wenn schülerInnen wie heute spontan sich der internationalen welle des protestes anschliessen, so mag das zwar eine herausforderung für die schulen sein, wird aber hoffentlich auf verständnis stossen."

"angesichts der wirklichen probleme in dieser welt, die es noch zu lösen gäbe, ist es nicht auszuhalten, wieviel energie in kriegerische auseinander-setzungen investiert werden. anstelle menschliches leid zu mildern, wird neues verursacht. das dürfen wir nicht so hinnehmen," begründet simone klebel-pergann die teilnahme der arge:friedenszeichen an der heutigen tag x demo am mozartplatz und an dem morgigen friedensmarsch.   
 

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über 100 künstlerInnen setzen friedenszeichen

salzburg 2003-03-04. die von der arge:friedenszeichen gemeinsam mit der szene salzburg veranstaltete langenachtfürdenfrieden wird für über hundert in salzburg lebenden künstlerInnen und deren publikum zu einem deutlichen zeichen gegen den krieg werden. das programm der langen nacht am donnerstag im republic spiegelt jene brücken wider, die zwischen allen menschlichen unterschiedlichkeiten und kulturen immer wieder neu errichtet werden müssen.

"wir halten es für eine verpflichtung aller menschen - und daher auch der künstlerInnen - aus verschiedenheit und fremdheit vielfältige bereicherung werden zu lassen," meint georg klebel, einer der initiatoren der arge:friedenszeichen. "wenn künstlerInnen aus ihrem angestammten bereichen herauskommen und gemeinsam mit ganz anderen künstlerInnen und dem publikum ein harmonisches ganzes wie hier in form der langennachtfürdenfrieden bilden, dann passiert verständigung, verbindung und verstehen. wer andere versteht, bombardiert nicht deren kinder."

und der bogen reicht weit: von bachs französicher suite über massenet und schubert bis zu arabischen improvisationen auf der orientalischen oud, von neuen heimischen klängen bis zum weltverbindenden tanz, von sefardischen und jiddischen liedern über rachmaninov bis zu zeitgenössischer libanesischer musik, von klezmer musik bis poesie usw.

für die organisatorInnen der langennachtfürdenfrieden zeichnet sich aufgrund des überwältigenden echos unter den in salzburg lebenden künstlerInnen bereits heute eine verpflichtung zum weitermachen ab. mehr als 100 künstlerInnen im nu dabei - viele weitere künstlerInnen haben sich aber bereits für eine weitere veranstaltung vorangemeldet. 

die arge:friedenszeichen wird ausserdem an diesem abend die performance gesichterfürdenfrieden ins leben rufen: anstelle der schon überall üblichen unterschriftenlisten, sammelt die arge:friedenszeichen gesichter: alle, die für den frieden einstehen wollen, werden digital portraitiert und sowohl im internet weltweit als auch als printmedium publiziert. 
 

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  deutlich stimme erheben
 

salzburg 2003-02-23. in tagen der scheinbar unaufhaltsamen kriegsvorbereitungen war es vielen einfach zu still: "die notwendigkeit gerade jetzt  klar und deutlich gegen krieg und für den frieden einzutreten war in vielen gesprächen spürbar," meint georg klebel, musiker, musikpädagoge und atemtherapeut in salzburg. "deshalb war für mich klar, jetzt auch handeln zu müssen."

gemeinsam mit simone klebel-pergmann, cristina colombo und bernhard jenny war schnell die arge:friedenszeichen ins leben gerufen und ein klares ziel formuliert: "wir wollen starke zeichen setzen und möglichst viele dazu ermuntern, deutlich ihre stimme für den frieden zu erheben und dadurch ein kraftfeld für den frieden schaffen!"

als erstes friedenszeichen lag für die gruppe eine veranstaltung mit künstlerInnen in salzburg nahe: für eine langenachtfürdenfrieden waren in kürzester zeit sehr viele bereit, ihren beitrag zu leisten.

"allein das bild, dass hier künstlerInnen aus den unterschiedlichsten bereichen - von klassik bis worldmusik, von modern dance bis poesie - gemeinsam in einem für manche neuen rahmen auftreten, ist ein symbol dafür, dass brücken über verschiedenheiten der menschheit unverzichtbar sind. und das hat offensichtlich viele künstlerInnen überzeugt," so georg klebel. so ist es gelungen in salzburg lebende, aber aus verschiedensten gegenden stammende künstlerInnen für diesen abend zu gewinnen: von oberösterreich bis lungau, von irak bis usa, von russland bis argentinien. 

für die sängerin simone klebel-pergmann kommt an einem solchen abend der künstlerischen darbietung eine besondere rolle zu: "kunst genügt sich hier keinesfalls selbst, kunst ist hier ganz offen für die menschen da, um bewusstsein zu schaffen." 

dabei sind natürlich auch der arge:friedenszeichen schon in der phase der vorbereitung widerstände begegnet, denn immer wieder werden die initiatorInnen gefragt, ob es denn überhaupt noch sinn mache, gegen einen ohnehin schon längst geplanten krieg aufzustehen. 

darauf hat cristina colombo aufgrund ihrer erfahrungen in einem partnerschaftsprojekt für kinder in bosnien eine deutliche antwort: "ich habe wahrgenommen, wie wichtig es für diese menschen dort ist, in erinnerung zu bleiben. wir dürfen menschen daher weder vor, noch während und auch nicht nach einem krieg vergessen."

folgerichtig wird in der langennachtfürdenfrieden daher auch für das partnerschaftsprojekt mit kindern in bosnien gesammelt. "diese kinder haben oft nur mehr ihre mutter, weil ihre väter, brüder und onkel im krieg gefallen sind, und die mauern der schulen, die sie besuchen, sind heute noch von granateinschlägen übersät," begründet die aus argentinien stammende cristina colombo ihr engagement in bosnien.

dabei ist der arge:friedenszeichen wichtig, dass es auch nach der langennachtfürdenfrieden weitergeht: gemeinsam mit reinhard weinmüller und cornelia anhaus wird die arge:friedenszeichen die performance gesichterfürdenfrieden ins leben rufen: "anstelle der schon überall üblichen unterschriftenlisten, sammeln wir gesichter. das heisst wir portraitieren alle, die für den frieden einstehen wollen und publizieren dann diese gesichter im internet und in printform," berichtet bernhard jenny, kommunikationsgestalter und schreibender. 

dass es unter umständen nicht nur bei dieser einen langennachtfürdenfrieden bleibt, scheint sich schon jetzt abzuzeichnen. da die arge:friedenszeichen dem publikum kein längeres programm als bis mitternacht anbieten will, konnten schon jetzt nicht mehr alljene, die bereit gewesen wären, daran teilnehmen. mit weiteren friedenszeichen ist daher zu rechnen. 

simone klebel-Pergmann über die arge:friedenszeichen: "die stimme deutlich zu erheben ist nicht eine angelegenheit nur für heute, es wird uns wohl zu einer dauernden verpflichtung werden!"
 

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arge:friedenszeichen
"die stimme deutlich zu erheben ist nicht eine angelegenheit nur für heute, es wird uns wohl zu einer dauernden verpflichtung werden!"

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georg klebel
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