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WERKSTATT
ZUKUNFT
Um
die in der Zukunft angelegten Möglichkeiten zu nutzen, ist es erforderlich,
eingefahrene Geleise des Denkens zu verlassen und sich für neue Sichtweisen
zu öffnen. Zukunft ist nicht vorhersehbar. Doch wenn wir uns darüber
verständigen, welche Zukunft wir wollen, steigen die Chancen, diese
auch zu erreichen. Dazu kommt das Argument der Partizipation. Die BürgerInnen
mit ihren Problemen und Wünschen ernst zu nehmen, ist die Basis einer
offenen Gesellschaft. Betroffene frühzeitig in Planungen von Projekten
einzubinden, baut nicht nur Konflikten vor, sondern erhöht auch die
Qualität der Ergebnisse. Denn: Mehr Menschen haben mehr Ideen. Vorhaben,
die partizipativ erstellt wurden, sind dauerhafter. Doch soll Partizipation
gelingen, braucht es professionelle Rahmenbedingungen.
Mit den Methoden der Zukunftswerkstatt
sowie der Zukunftskonferenz
bieten wir Ihnen moderierte Verfahren der Bürgerbeteiligung, Organisationsentwicklung
und Perspektivenplanung. Gearbeitet wird im Dreischritt von der Ist-Zustandserhebung
über die kreative Entwicklung von Zukunftsideen bis hin zur Erarbeitung
von Umsetzungsstrategien. Beide Methoden sind orientiert am Erarbeiten
gemeinsamer Zukunftsziele. Zukunftswerkstätten können mit sehr
offenen Gruppen durchgeführt werden. In Zukunftskonferenzen wird auf
die Vertretung aller „Zugänge“ und Interessensgruppen geachtet.
Mit Hilfe der Szenariotechnik
können mögliche Zukunftsentwicklungen deskriptiv erarbeitet und
veranschaulicht werden. Ausgehend von einer Problem- und Einflussanalyse
(Einflussbereiche, quantitative und qualitative von Einflussfaktoren) werden
in der Regel drei mögliche Szenarien erstellt: ein negatives Extremszenario,
ein Trendszenario und ein positives Extremszenario. Die Szenariotechnik
ermöglicht, Entwicklungen in ganzheitlich-systemischer Sicht zu betrachten.
Wir bieten Ihnen das Handwerkszeug, das es Ihnen ermöglicht, selber
zu ZukunftsexpertInnen zu werden. Mögliche Themen sind Szenarien der
Siedlungs- , Verkehrs- oder Wirtschaftsentwicklung einer Kommune oder Region.
Beispielhafte Anwendungsbereiche:
Planungsprozesse
unter Beteiligung der Betroffenen
Erstellung
von Zukunftsleitbildern (Unternehmen, Kommune, Region)
Entwicklung
von Zukunftsszenarien (Verkehr, Wirtschaftsentwicklung....)
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