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ARCHITEKTUR / STADTPLANUNG

Die „europäische Stadt“ und das „Land“ als Stadtumfeld existiert nicht mehr nebeneinander (hoheitsbehördlich getrennt). Der Umbruch zu einem Stadt-Umraumkomplex ist erfolgt. Die Komplexität dieser Entwicklung erfordert übergreifendes prozess- und kontextbezogenes Planen und Bauen.

Die europäische Stadt- und Landesplanung wird jedoch noch weitgehend durch Planungsinstrumente der Vergangenheit beherrscht. Es ist klar ersichtlich, dass politische und institutionelle Akteure und Funktionsträger durch ihre ausbilanziert administrierte Binnenwelt die anstehenden Probleme nicht mehr ohne externe fachliche und prozessbegleitende Unterstützung bewältigen können.

Derzeit gibt es aber kaum strukturelle Vorkehrungen und Plattformen für intermediäre und interdisziplinäre Wertschöpfung. Der Wandel und Einfluss der wirtschaftlichen Kräfte sowie des sozialen Wandels des letzten Jahrzehntes findet bislang keine adäquate politische Umsetzung in entsprechende Planungsinstrumente. 

Raumplanung, Flächenwidmungs- und Infrastrukturplanung sind in
neuen Kontexten zu überdenken. Zu den bekannten Konfliktfeldern sind die Fragen der Nachhaltigkeit, des Regionsmarketing und Regionsmanagements wesentliche neue Aspekte der Stadt- und Regionalplanung. Standortrecherche und Standortpolitik sind entscheidende Faktoren des Regionsprofils. Das heißt, dass auch nur scheinbar lokale Entscheidungen in neuen und größeren Zusammenhängen gesehen werden müssen, dass lokale Identitäten herausgearbeitet, gestärkt und entwickelt werden müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dies stärkt die örtliche Wirtschaft und den Charakter des Raums, der Landschaft, der Stadt – der Region.

Im Sinne eines übergreifenden prozess- und kontextbezogenen Planens und Bauens leisten wir fachliche Expertise und Begleitung.

Typische Anwendungsbereiche:

  • Begleitung und Moderation von dynamischen und offenen Prozessen mit angemessenen (z.B. systemisch orientierten) Settings, Methoden und Instrumentarien
  • Weiterentwicklung bisheriger Planungsmethoden, Leitbilder und Teilstrategien
  • Planung unter konstruktiver Beteiligung von betroffenen AkteurInnen
  • Vorausschauendes Planen (z.B. Szenariotechniken, Zukunftswerkstätten) versus Reagieren!
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